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Technische Universität München Fakultät für Informatik Lehrstuhl II Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. J. Eickel |
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Der Software-Entwicklungsprozess wird normalerweise in die Phasen Analyse, Entwurf, Implementierung und Test eingeteilt und für die einzelnen Phasen jeweils genau eine bestimmte Methodik vorgegeben.
In bestimmten Bereichen ist es allerdings möglich, die Implementierungsphase automatisch vom Rechner durchführen zu lassen (Software-Generierung). Voraussetzung ist, daß in der Entwurfsphase eine formale Spezifikation erstellt wird.
Diese Vorgehensweise wird seit langem auf dem Gebiet des Übersetzerbau angewendet: aus formalen Spezifikationen auf hohem Abstraktionsniveau (z.B. Attributgrammatiken) wird automatisch ein Compiler erzeugt (generiert).
Am Lehrstuhl wurden hierfür die Systeme MUG, MAGIC sowie MAX entwickelt, die genau diese Vorgehensweise unterstützen.
Diese Methoden aus dem Übersetzerbau können auch auf andere Bereiche wie Programmierumgebungen, Benutzungsoberflächen, Dokumentverarbeitungssysteme (siehe unten) übertragen werden.
Ziel der Forschung am Lehrstuhl ist es, ähnliche Methoden für diese Gebiete zu perfektionieren und neue Anwendungsbereiche zu erschließen.
Folgende Gebiete werden momentan behandelt.
Aurel Huber, 3 Nov 1998